Aktuell

01. Februar 2013

Graph Search ist eine semantische Suche, die nicht mehr nur auf einzelne Suchbegriffe reagiert, sondern ganze Sätze und Sinnzusammenhänge interpretieren kann. Durchsucht wird nicht das Web, sondern die Facebook-Datenbank und ihre umfassenden Informationen über Personen und deren Interessen, Orte und Fotos.

Welche Restaurants in Hamburg empfehlen Menschen, die Italien mögen? Welche Hotels in Rom haben Nutzer gut bewertet? Welche Fotos auf Facebook gibt es aus New York? Schnell wird das soziale Netzwerk zu Restaurantführer, Reiseportal oder Suchmaschine für User Generated Content. Geht man noch einen Schritt weiter, könnten auch Partner- und Stellenbörsen ersetzt werden.

Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast

Natürlich kann man so nicht nur Nützliches, sondern auch Heikles finden: Welche Frauen in meiner Stadt sind Single, stehen auf Männer und betrinken sich gerne? Weitere ähnliche Beispiele finden sich in diesem Tumblr Blog. Denn gesucht werden kann nicht nur im Freundeskreis, sondern unter allen Facebook-Nutzern, die entsprechende Daten öffentlich zugänglich gemacht haben. So erfahren völlig fremde Menschen leicht private Details anderer Nutzer und können die Suchergebnisse im schlimmsten Fall missbrauchen.

Zudem werden alle seit dem Facebook-Beitritt geteilten Inhalte in der Graph Search erfasst. In Vergessenheit geratene Jugendsünden können so nach Jahren zum Problem werden. Auch diverse Unternehmen könnten ihre Existenz durch die umfangreichen Möglichkeiten der Suche bedroht sehen (s.o.). Natürlich konnten all diese Informationen schon immer abgerufen werden – aber eben nicht so einfach und schnell.

Privates öffentlich teilen? Ein Widerspruch in sich.

Dreh- und Angelpunkt sind wie so häufig die Privatsphäre-Einstellungen auf Facebook. Ja, fremde Menschen können mit Hilfe der Graph Search leicht an private Informationen kommen, aber nur, wenn diese öffentlich geteilt werden – eigentlich ein Widerspruch in sich. Alle Informationen, die nur einer eingeschränkten Personengruppe zugänglich gemacht werden, können auch nur von dieser in der Suche gefunden werden. Vor dem Veröffentlichen sollte man sich daher immer Fragen: "Wem würde ich das im richtigen Leben erzählen?" und dann die entsprechenden Einschränkungen wählen.

Wer jetzt unsicher geworden ist, sollte einmal sein Facebook-Profil und seine Privatsphäre-Einstellungen überprüfen. Denn Datenschutz ist auf Facebook durchaus möglich, wenn man sich aktiv damit beschäftigt. Leider tun dies nach wie vor viel zu wenige, Sensibilisierung und sachliche Aufklärung sind deshalb weiterhin wichtig.

Böses Facebook? Jein.

Entscheidend ist also nicht nur, was die neue Suchfunktion prinzipiell alles kann, sondern auch, was der Nutzer daraus macht. Wer sich mit den Privatspäre-Einstellungen beschäftigt und sich genau überlegt, welche Inhalte er mit wem auf Facebook teilt, wird auch mit der Graph Search keine Probleme bekommen. Wer dagegen unbedacht mit seinem privaten Daten umgeht, den können böse Überraschungen erwarten.

Ob nun berechtigt oder unberechtigt in der Kritik – die Graph Search ist auf jeden Fall eine faszinierende Suchfunktion, die endliche alle in Facebook verfügbaren Informationen schnell und intuitiv zugänglich macht und mit der bisherigen, eher mittelmäßigen Facebook-Suche nicht zu vergleichen ist.


31. Januar 2013

Onlineshops entdecken zunehmend auch in Deutschland das Potenzial von Pinterest für das Social Media Marketing. Pins interessanter Produkte haben einen hohen viralen Charakter und sind vielversprechende Traffic-Lieferanten. Andere Branchen dagegen tun sich noch schwer mit der digitalen Pinnwand: "Wir haben keine starken Bilder, die wir dort präsentieren können" ist ein häufiges Argument von Marketing-Verantwortlichen - doch damit ist jetzt Schluss, dank Pinstamatic.

So einfach funktioniert Pinstamatic

Unter pinstamatic.com können die unterschiedlichsten Inhalte ganz einfach in einen ansprechenden Pin verwandelt und direkt auf dem gewünschten Pinterest-Board veröffentlicht werden:

  • Website Snapshot - URL eingeben und ein Screenshot der Website wird erstellt. Der Pin ist automatisch auf die entsprechende Website verlinkt.
  • Zitat – Text und Autor eingeben und aus unterschiedlichen Darstellungsmöglichkeiten wählen, der Pin muss nachträglich manuell verlinkt werden.
  • Notiz – Inhalt verfassen und Farbe des Post-it festlegen, der Pin muss ebenfalls nachträglich manuell verlinkt werden.
  • Musik – Songtitel eingeben und die Spotify-Datenbank wird automatisch durchsucht. Ist der Song vorhanden wird ein Pin aus dem Albumcover und einem Play-Symbol erstellt und auf den Track verlinkt.
  • Twitter – Name eines Twitter-Profils eintragen und ein Pin mit Profilbild, Profilbeschreibung und dem letzten Tweet wird generiert, der automatisch auf den entsprechenden Twitter-Account verlinkt.
  • Datum – Beliebiges Datum festlegen, das anschließend als Kalenderblatt dargestellt wird.
  • Ort – Adresse eingeben und ein Pin mit einem stilisierten Karteneintrag entsteht. Der Pin wird automatisch mit Google Maps verlinkt.
  • Fotos – Hier können Fotos aus unterschiedlichsten Quellen hochgeladen und vor dem Pinnen entweder mit einem Filter belegt oder mit Text versehen werden.

Natürlich konnten derartige Pins auch bereits vorher auf Pinterest veröffentlicht werden, wenn man sie entsprechend in einem Grafik-Programm erstellt und anschließend hochgeladen hat. Mit Pinstamatic ist dies nun aber in Sekundenschnelle ohne jegliche Photoshop-Kenntnisse möglich – und macht auch noch Spaß.

Der Kreativität freien Lauf lassen

Vor allem Textinhalte können mit dem neuen Tool besser auf Pinterest verbreitet werden – wenngleich man einräumen muss, dass dies nicht die eigentliche Absicht der digitalen Pinnwand ist.

In einigen Branchen bietet es sich aber dennoch an. So können beispielsweise interessante Beiträge im Web über Zitate verlinkt werden, ohne dass man auf ein entsprechendes Bild im Artikel angewiesen ist oder sich mit Urheberrechtsfragen beschäftigen muss. Außerdem können interessante Twitterati vorgestellt oder Veranstaltungen beworben werden. Wir haben Pinstamatic beispielsweise genutzt, um unseren E-Mail-Marketing Workshop zu kommunizieren und Pins für die Inhalte, das Veranstaltungsdatum und den -ort erstellt.


Pinterest-Nutzer dürfen sich zudem auf einen neuen Look freuen, derzeit werden eine überarbeitete Navigation, größere Pins mit mehr Informationen sowie einige Performance-Verbesserungen getestet.


29. Januar 2013

sitepackage:// E-Mail-Marketing Workshop in Kiel

sitepackage:// E-Mail-Marketing Workshop in Kiel

05. März 2013 - 9:30 bis 17:00 Uhr | Wissenschaftszentrum Kiel

Vormittags widmen wir uns den thematischen Grundlagen wie rechtssicherer Adressgenerierung, Zustellbarkeit und Spam-Vermeidung sowie Gestaltung und Darstellbarkeit von Newslettern. Nach der Mittagspause beschäftigen wir uns mit der Praxis der Newsletter-Erstellung und geben Tipps zu Recherchearbeit, Themenfindung, Bebilderung und Betextung. Außerdem stellen wir die wichtigsten Kennzahlen zur Newsletter-Auswertung und -Optimierung vor und auch die Trendthemen Social E-Mail-Marketing und Mobile E-Mail-Marketing kommen nicht zu kurz. Für das leibliche Wohl wird natürlich gesorgt.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann melden Sie sich für den Workshop an! Eine ausführliche Beschreibung der Workshopinhalte sowie das Anmeldeformular finden Sie auf der Seite Seminare.


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