Aktuell

08. Oktober 2015

Letztendlich haben natürlich viele Faktoren Einfluss auf den Erfolg einer Newsletter-Kampagne. Mit der Betreffzeile hinterlässt man im E-Mail-Marketing allerdings einen ersten Eindruck - und für den gibt es bekanntlich keine zweite Chance. Deshalb haben wir einige Tipps zusammengestellt, um mit dem Newsletter einen möglichst guten ersten Eindruck zu hinterlassen.

1. Interesse wecken

Worum geht es in dieser Newsletter-Ausgabe? Der Betreff muss den Inhalt bzw. die Kernbotschaft kurz und knackig zusammenfassen. Zwar gilt es dabei das Interesse des Empfängers zu wecken, mit der Kreativität sollte man es dennoch nicht übertreiben. Der Abonnent muss auf den ersten Blick wissen, was ihn erwartet. So kann er abwägen, ob sich die Öffnung der E-Mail für ihn lohnt. Betreffs wie "Oktober-Newsletter" oder "Newsletter-Ausgabe 10/2015" bieten in jedem Fall wenig Anreiz zum Öffnen.

2. Erwartungen erfüllen

Entscheidet sich der Empfänger dafür, den Newsletter genauer anzuschauen, müssen seine Erwartungen erfüllt werden. Die Betreffzeile darf weder leere Versprechungen machen, noch mit einer reißerischen Formulierung auf Leserfang gehen. Fehlt der Bezug zwischen Betreffzeile und E-Mail-Inhalt oder die Relevanz für die adressierte Zielgruppe, ist der Abonnent enttäuscht. Er wird den zukünftigen Newslettern weniger Aufmerksamkeit schenken oder sich eventuell sogar ganz aus dem Verteiler abmelden.

3. Das Wichtigste zuerst

Der Platz für die Betreffzeile im Posteingang ist begrenzt - wichtige Schlüsselbegriffe müssen daher am Anfang stehen. Die optimale Länge für den Betreff wird in Zeiten von Smartphones und Smartwatches wieder heiß diskutiert. Wir empfehlen maximal 50 Zeichen zu verwenden. Ist der Empfängerkreis hauptsächlich auf mobilen Endgeräten online, sollte man sich noch deutlich kürzer halten. Aber Achtung: Betreffzeilen, die nur aus ein bis drei Wörtern bestehen, wecken schnell Spamverdacht!

4. Preheader nutzen

Um die Kernbotschaft im Posteingang trotz Platzmangel unterzubringen, sollte der Preheader eingesetzt werden. Dabei handelt es sich um den ersten darstellbaren Teil einer E-Mail, der in vielen (mobilen) E-Mail-Clients abgebildet wird. Der Preheader sollte den Betreff inhaltlich optimal ergänzen.

5. Klickstarke Formulierungen

Bestimmte Schlüsselwörter und Inhalte in der Betreffzeile haben einen positiven Einfluss auf die Öffnungsrate des Newsletters. Dazu zählen:

  • Hinweise auf Rabattcodes und Gutscheine ("20 % Rabatt beim Kauf von Winterstiefeln")
  • Hinweise auf Tipps und Top-Listen ("9 Tipps für bessere Betreffzeilen")
  • Eine als Frage formulierte Betreffzeile ("Kennen Sie schon unsere neuen Funktionen?")
  • Verknappung und Dringlichkeit ("Nur an diesem Wochenende versandkostenfrei bestellen!")

6. Unicode-Symbole

Die kleinen Sonderzeichen in der Betreffzeile ziehen die Aufmerksamkeit auf sich. Wenn man sie verwendet, sollte man dabei jedoch auf Relevanz achten. Also nicht inflationär Herzen und Sterne platzieren, sondern beispielsweise ein Flugzeug ✈ bei einem Reisethema. Aber Achtung: Sonderzeichen bergen auch immer die Gefahr von Darstellungproblemen. Man sollte sich daher vorab genau informieren und testen, ob die Sonderzeichen im E-Mail-Client korrekt angezeigt werden. Sonst können sie sich schnell negativ auf die Öffnungsrate auswirken.

7. Sinnvolle Personalisierung

Eine individuelle Ansprache mit Vor- und / oder Nachnamen in der Anrede des Newsletters ist Pflicht im E-Mail-Marketing. Wird der Name jedoch in die Betreffzeile gesetzt, ist den meisten Empfängern klar, dass es sich dabei nicht um eine echte, aufmerksamkeitsstarke Personalisierung sondern schlicht um einen Automatismus handelt. Eine sinnvolle Individualisierung mit einem echten Mehrwert dagegen bietet beispielsweise ein Hinweis auf den Wohnort des Empfängers ("20 % Rabatt in unseren Filialen in Kiel").

8. Trigger für Spamfilter vermeiden

Versalien in der Betreffzeile lenken zwar die Blicke auf sich, werden aber auch oft von Spammern genutzt. Gleiches gilt für Schlagwörter wie gratis oder kostenlos. Solche Begriffe sollten mit Vorsicht eingesetzt werden, da sie sowohl von E-Mail-Clients als auch von Empfängern als Signal für Spam gewertet werden können. Das Verschieben in den Spamordner schadet jedoch den Newsletter-Kennzahlen und der Reputation des Absenders.

9. Testen, Testen, Testen

Grau ist alle Theorie - Testen heißt das Zauberwort. Darüber, welche Betreffzeile bei welcher Zielgruppe wirklich funktioniert, können A/B-Tests Aufschluss geben. Dazu wird der Newsletter mit zwei unterschiedlichen Betreffvarianten verschickt. Anschließend wird ausgewertet, welche die vorab definierten Ziele (z.B. Öffnungsrate, Klickrate oder Konversionsrate) besser erfüllt hat.

Anstieg des weltweiten E-Mail-Verkehrs

Diese eindrucksvollen Zahlen (The Radacati Group) betonen abschließend noch einmal die Notwendigkeit, im Posteingang einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Wer die oben aufgeführten Tipps berücksichtig, ist in jedem Fall auf einem guten Weg, mit seinem Newsletter die Aufmerksamkeit zu erhalten, die er sich wünscht.

Infografik: Globaler eMail-Verkehr steigt jährlich um 5% | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista


18. September 2015

Erst nach dem Klick auf den Link in der Bestätigungs-E-Mail wird die E-Mail-Adresse in den Newsletter-Verteiler aufgenommen. So verhindert man, dass unbefugte Dritte und Spammer Adressinhaber ohne deren Wissen eintragen können. Wer den zweiten Schritt noch nicht abgeschlossen hat, wird in sitepackage:// übrigens im Ordner Interessenten gespeichert.

Bereits in der Erfolgsmeldung nach dem Absenden des Anmeldeformulars sollte darauf hingewiesen werden, dass in Kürze eine E-Mail mit einem Link eintrifft. Diesen gilt es unbedingt anzuklicken, um das Abonnement abzuschließen. Damit der Empfänger dann schließlich auch diesen zweiten Schritt im Double Opt-in Prozess durchläuft, sollte die Bestätigungs-E-Mail gewisse inhaltliche und gestalterische Grundregeln befolgen.

Was gehört in die Bestätigungs-E-Mail?

Zentrales Element der Nachricht ist der Bestätigungslink. Der Text der E-Mail muss also gezielt auf die gewünschte Handlung hinführen. Nach einem kurzen Dankeschön für die Anmeldung folgt die Bitte, den nachfolgenden Link anzuklicken, sowie eine Erklärung warum:

"Bitte klicken Sie unbedingt den folgenden Bestätigungslink an, um Ihre Anmeldung abzuschließen."

Damit die Nachricht aber überhaupt geöffnet wird, müssen natürlich der Absender aussagekräftig und die Betreffzeile zielführend sein. Und wie in allen geschäftsmäßigen E-Mails ist übrigens auch in der Bestätigungs-E-Mail ein Impressum Pflicht.

Was gehört nicht in die Bestätigungs-E-Mail?

Da die Einwilligung in den Erhalt des Newsletters zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollständig abgeschlossen ist, darf die E-Mail selbstverständlich keine Werbung für das Unternehmen oder dessen Produkte enthalten. Personalisierung in der Anrede ist ebenfalls nicht nötig bzw. unter Umständen gar nicht möglich, wenn die entsprechenden Informationen im Anmeldeprozess nicht abgefragt oder angegeben wurden.

Anders als der Newsletter muss die Bestätigungs-E-Mail keinen Abmeldelink enthalten. Hilfreich ist aber der Hinweis, dass keine Aufnahme in den Verteiler stattfindet, wenn die E-Mail ignoriert wird.

Multipart oder Nur-Text-Mail?

Zudem empfehlen wir, die Bestätigungs-E-Mail lediglich als Nur-Text-Version und nicht auch als HTML-E-Mail zu verschicken. Bilder und damit der Call to Action Button werden von den meisten E-Mail-Clients nicht direkt geladen. Wer sich dennoch für den Multipart-Versand entscheidet, sollte also sicherstellen, dass der Bestätigungslink auch ohne Bilder gut als solcher erkennbar ist.

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17. September 2015

Neu: Nur-Text-Version wird automatisch erzeugt

Neu: Nur-Text-Version wird automatisch erzeugt

Newsletter werden in der Regel im Multipart-Format verschickt, also als HTML- sowie als Nur-Text-Nachricht. Mit sitepackage:// besteht ab sofort nicht mehr die Gefahr, dass der Versender vergisst, letztere zu erstellen oder zu aktualisieren.

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10. September 2015

Ansprechende Nur-Text-E-Mails erstellen

Ansprechende Nur-Text-E-Mails erstellen

Die Nur-Text-E-Mail erinnert an den guten alten Brief: Keine Bilder oder Buttons - eben einfach nur Text. Das führt zu weniger Darstellungsproblemen in E-Mail-Clients und schnelleren Ladezeiten auf mobilen Endgeräten. Gegenüber HTML-Newslettern bietet sie jedoch scheinbar weniger Gestaltungsmöglichkeiten. Wenn man einige Dinge berücksichtigt, kann aber auch die Nur-Text-E-Mail ansprechend aussehen:

  • Dem Newsletter mit Absätzen eine Struktur geben
  • Überschriften durch Zeichen wie vorangestellte Raute # oder Versalien hervorheben oder mit + oder = unterstreichen
  • Aufzählungen und Auflistungen statt langer Texte verwenden
  • Textzeilen nach etwa 50 bis 60 Zeichen umbrechen, damit sie auf allen Endgeräten gut lesbar bleiben
  • Kurze, sprechende Links einsetzen; Linkverkürzer wie bit.ly können jedoch Spamverdacht hervorrufen
  • Keine Zeilenumbrüche in Links setzen, da diese sonst ggf. nicht mehr funktionieren
  • Links mit http:// beginnen, damit sie im E-Mail-Programm als Link angezeigt werden
  • Call to Action auch in der Text-Version verwenden; Zeichen wie >> heben die Handlungsaufforderung zusätzlich hervor
  • Der Nur-Text-E-Mail durch Personalisierung über Platzhalter eine persönliche Note geben
  • Header und Footer mit horizontalen Linien optisch abtrennen
  • Sonderzeichen vorsichtig einsetzen, da diese zu Darstellungsproblemen führen können

Mit sitepackage:// kann die Nur-Text-Version automatisch auf Basis der HTML-E-Mail generiert werden. Die wichtigsten Gestaltungselemente werden dabei natürlich bereits berücksichtigt. Individuelle Anpassungen können aber ebenso durchgeführt werden.

E-Mail-Marketing auf der Apple Watch

Mit zunehmender Verbreitung der Apple Watch könnte die Nur-Text-E-Mail tatsächlich ein Comeback feiern. Denn die smarte Uhr rendert nur Text, keine Bilder oder Links. Zwar wird die Plain-Text-Version des Newsletters längst nicht perfekt, aber dennoch besser als die HTML-Version dargestellt. Es zeichnet sich allerdings ab, dass es zukünftig neben HTML und Text wohl noch einen dritten MIME-Type Watch-HTML geben wird, über den der Versender dann gezielt eine Newsletter-Variante für die Apple Uhr definieren kann.

Mehr zum E-Mail-Marketing auf der Smartwatch lesen

Und trotz aller aktuellen Vorteile und Gestaltungsmöglichkeiten besitzt die Nur-Text-Version eines Newsletters gegenüber der HTML-E-Mail weiterhin einen großen Nachteil: Eine Auswertung und Erfolgsmessung anhand der Öffnungsrate ist nicht möglich, da kein Zählpixel integriert werden kann.


25. August 2015

Mobile Ads: Werbung auf dem Smartphone schalten

Mobile Ads: Werbung auf dem Smartphone schalten

Online-Shopping findet geräteübergreifend (Cross Device) statt. Das Smartphone ist dabei meist der Ausgangspunkt für die Informationssuche. Über mobile Werbenanzeigen auf Websites, in Apps und natürlich im Suchergebnis können diese Nutzer angesprochen werden. Google AdWords bietet viele interessante Funktionen, um Anzeigen mit einem Mehrwert speziell für Smartphone-Besitzer zu schaffen.

Mobile Anzeigen im Suchnetzwerk

Beim Erstellen einer Textanzeige für das Suchnetzwerk besteht die Möglichkeit, das Kontrollkästchen Mobil zu aktivieren. Dadurch wird diese Anzeige bevorzugt auf dem Smartphone geschaltet. Durch Gebotsanpassungen für mobile Endgeräte von -100 % bis + 300 % lässt sich die Auslieferung der Anzeigen ebenfalls steuern.

Im Anzeigentext sollte entsprechend ein Bezug zur mobilen Nutzung hergestellt werden, z.B. indem ein Rabatt kommuniziert wird, der speziell für Mobilgeräte gilt, oder die Mobiltauglichkeit des Onlineshops herausgestellt wird. Für das Displaynetzwerk sowie für Remarketing-Aktivitäten gibt es ein spezielles Mobile Banner mit den Abmessungen 320 x 50 px.

Anzeigenerweiterungen für Smartphones

Textanzeigen im Google-Suchergebnis lassen sich zusätzlich durch sogenannte Anzeigenerweiterungen ausbauen. Wer sich für eine Anruferweiterung mit Telefonnummer entscheidet, stellt dem Suchenden einen Call to Action Button bereit, über den er das Unternehmen mit einem Klick direkt aus der Anzeige heraus anrufen kann. Und auch die Standorterweiterung bietet dem Smartphone-Nutzer einen Mehrwert. Über den Routenplaner kann er sich direkt zum nächsten Ladengeschäft navigieren lassen.

Apps mobile bewerben

Apps mit AdWords bewerben

Wer eine App im Play Store von Google oder im App Store von Apple anbietet, kann diese über eine App-Erweiterung bewerben. Nach dem Klick gelangt man automatisch zum Download der Anwendung. Wer dagegen Nutzer, die eine App bereits installiert haben, zur erneuten Interaktion bewegen will, findet dafür ebenfalls ein geeignetes Anzeigenformat. Denn Untersuchungen zeigen, dass ein Großteil der installierten Apps nur einmal oder sogar nie geöffnet werden.

Anzeigenschaltung in Apps

Natürlich kann man nicht nur die eigene App bewerben, sondern auch in fremden Anwendungen Werbung schalten. Dazu werden Banner und Textanzeigen in thematisch passenden Apps über das Displaynetzwerk ausgespielt oder man wählt bestimmte App-Kategorien manuell aus. Bei der In-App-Werbung ist eine Erfolgkontrolle besonders wichtig. Ist die Qualität der Klicks sehr schlecht, lässt dies auf ungewolltes Klicken schließen, was auf kleinen Bildschirmen leicht passieren kann. Es besteht deshalb auch die Möglichkeit, Apps als Placement vollständig auszuschließen.

Suchvolumen nach Geräten

Weitere Tipps für mobile Anzeigen

Voraussetzung für die Werbung auf mobilen Endgeräten ist natürlich das Vorhandensein einer responsiven Website. Denn die positive Nutzererfahrung darf nicht nach dem Klick auf eine Werbeanzeige enden. Bei der Keyword-Recherche kann man über den Google Keyword Planner vorab das mobile Suchvolumen abfragen. Einfach beim Abruf von Suchvolumina nach "Trends in der Mobilwerbung" oder "Aufschlüsselung nach Gerät" filtern.

Wenn Sie Unterstützung bei der Umsetzung Ihrer Mobile-Kampagnen haben, wenden Sie sich gern an uns! Interessante Zahlen zur Smartphone-Nutzung sowie zum M-Commerce finden Sie in diesem Blogartikel.


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