Aktuell

11. November 2013

Zusatzinformationen in Form von Rich Snippets sind im Suchergebnis von Google bereits häufig anzutreffen. Aber auch E-Mails können mit solchen Extras angereichert werden. Die sogenannten E-Mail-Markups werden den Empfängern mit einem Gmail-Konto angezeigt und stellen eine interessante Erweiterung für Transaktionsmails dar.

Bislang können Datentypen für fünf unterschiedliche Arten von Reservierungs-E-Mails hinterlegt werden:

  • Veranstaltung
  • Flug
  • Restaurant
  • Hotel
  • Mietwagen

Damit Google die in einer E-Mail enthaltenen Informationen verstehen und darstellen kann, wird die HTML-Vorlage der Nachricht getaggt. Dabei kommen für die E-Mail-Markups die Standards von schema.org zum Einsatz, über die man auch strukturierte Daten in Webseiten einbettet. Eine detaillierte Anleitung zum Taggen von HTML-E-Mails findet sich in der Google-Hilfe.

Nicht verwechseln: Quick-Action-Buttons

Quick-Action-Buttons für Gmail

Während die E-Mail-Markups Zusatzinformationen darstellen, können Gmail-Nutzer mit den sogenannten Quick-Action-Buttons direkt interagieren. Dazu zählen Handlungen wie z.B. eine Newsletter-Registrierung oder die Bestätigung einer Veranstaltungseinladung. Durch den Einsatz von Quick-Action-Buttons kann die Interaktionsrate mit einer E-Mail und damit die Response erhöht werden.


31. Oktober 2013

Beim E-Mail-Marketing auf noreply-Adressen verzichten

Beim E-Mail-Marketing auf noreply-Adressen verzichten

Zwar wird auf einen Newsletter - im Gegensatz zu einer persönlichen E-Mail - seltener direkt geantwortet, dennoch sollten Unternehmen diese Möglichkeit nicht von vorneherein mit einer noreply-Adresse unterbinden. Als gängige Alternative kann stattdessen info@ oder newsletter@ für die Antwortadresse verwendet werden.

Diese Formulierungen signalisieren den Abonnenten eine grundsätzliche Erreichbarkeit per E-Mail. Die entsprechenden E-Mail-Postfächer müssen dann natürlich auch regelmäßig abgerufen und Anfragen bearbeitet oder weitergeleitet werden.

Im Zuge der Wahl des passenden Absenders sollte man zudem auf die rechtlichen Vorgaben achten, nach denen der Versender für den Empfänger gemäß § 2 Abs. 2 TMG klar identifizierbar sein muss. Weitere Anforderungen an den E-Mail-Absender werden in der sitepackage:// Dokumentation aufgezeigt.

Der E-Mail-Absender als Chance im Posteingang

Der Absender ist beim E-Mail-Marketing jedoch weit mehr als eine Dialogmöglichkeit. Einheitlich vergeben, schafft er einen Wiedererkennungseffekt im Posteingang und stärkt das Vertrauen in den Newsletter-Versender. Auch im Hinblick auf die automatische Bildunterdrückung empfiehlt es sich, die Versandadresse konsistent zu verwenden. Und welchen Absender nimmt man wohl eher in sein Adressbuch auf, noreply@ oder info@?

Wer die Chance darauf noch erhöhen und besonders persönlich kommunizieren möchte, kann auch auf Personennamen oder sprechende Begriffe wie feedback@ setzen. Eine Antwortmöglichkeit per E-Mail steigert nicht nur die Kundenzufriedenheit und stellt einen wertvollen Feedback-Kanal dar, sondern verbessert somit auch die Reputation des Versenders.

Dialog im E-Mail-Marketing steuern

Der häufigste Grund für eine noreply-Adresse ist wohl die Angst vor dem Aufwand bei der Sichtung und Beantwortung von Antwort-E-Mails, der ab einem gewissen Versandvolumen auftreten kann. Viele der Antworten sind jedoch Autoresponder oder Abwesenheitsmeldungen und können in der Regel ignoriert werden. Sofern ein manuelles Handling nicht mehr leistbar ist, können entsprechende Filter und Regeln im E-Mail-Client definiert werden. Automatisch generierte Fehler- bzw. Bouncemeldungen werden von sitepackage:// eigenständig im Rahmen der Rückläuferbehandlung verarbeitet.

Alternativ kann eine automatische Rückantwort gesendet werden, in welcher der Empfänger gebeten wird, das Thema seines Anliegens zu konkretisieren. Daraufhin werden die Anfragen direkt an den richtigen Mitarbeiter oder die passende Abteilung weitergeleitet und maschinell erstellte E-Mails somit aussortiert.

Soll auf die E-Mail als Kommunikationskanal wirklich ganz verzichtet werden, müssen unbedingt Alternativen wie FAQ, Kontaktformular, Telefonnummern oder Social-Media-Profile aufgezeigt werden.


09. Oktober 2013

Das Urteil ist eine klare Niederlage für Thilo Weichert, den Behördenchef des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz (ULD). Dieser wollte in Schleswig-Holstein ansässigen Firmen untersagen, Dienste von Facebook in Anspruch zu nehmen. Denn die daraus resultierende Erhebung von Nutzerdaten seitens Facebook sei nicht mit dem deutschen Datenschutzrecht vereinbar.

Doch die auf Facebook aktiven Unternehmen - oder die, die es noch werden wollen - können erst einmal aufatmen. Der befürchtetete Wettbewerbsnachteil, der ihnen bei Entsagung der Facebook-Dienste gedroht hätte, ist ausgeblieben. Das Verwaltungsgericht Schleswig entschied, dass der Betreiber einer Fanseite für den datenschutzrechtlichen Verstoß nicht mitverantwortlich ist.

Gegen das Urteil wurde jedoch Berufung zugelassen, da der Fall "von grundsätzlicher Bedeutung" sei - Datenschützer Weichert kündigte bereits an, über eine mögliche Berufung beraten zu wollen.


12. September 2013

Unternehmen möchten natürlich wissen, wie und was im Web über sie berichtet wird und ob die eigenen PR-Aktivitäten wirken. Während das klassische Clipping oder der Pressespiegel lediglich eine quantitative Zusammenstellung aller das Unternehmen betreffenden Beiträge im Web sind, geht die Medienresonanzanalyse noch einen Schritt weiter.

Inhalte der Medienresonanzanalyse

Neben der Ermittlung von Reichweite und Zielgruppe beinhaltet sie ein Stimmungsbild über das Unternehmen und dessen Produkte. So können positive und negative Tendenzen in der Berichterstattung rechtzeitig erkannt werden. Mediengängige Themen lassen sich über eine Medienresonanzanalyse ebenso identifizieren, wie wichtige Meinungsträger und Multiplikatoren. Auch ein Vergleich mit Wettbewerbern ist möglich.

Besonders interessant sind Medienbeobachtungen zu speziellen Ereignissen, wie der Einführung eines neuen Produkts, einer Messe oder Veranstaltung sowie der Veröffentlichung einer Pressemeldung. Die Ergebnisse dienen häufig zur Erfolgsmessung in der PR-Abteilung. Doch nur wenn vorab smarte Kommunikationsziele definiert wurden, kann auch überprüft werden, ob diese erreicht wurden.

Medienresonanzanalyse in der Praxis

Grundsätzlich empfiehlt es sich für Unternehmen, Google Alerts auf Unternehmensname, Produkte und relevante Keywords einzurichten, um erste Tendenzen intern zu erfassen. Für eine wirklich umfangreiche Online-Medienbeobachtung, die über die Google-Suche weit hinaus geht, empfiehlt es sich aber, auf einen professionellen Dienstleister zurückzugreifen. Dieser stellt dann ein automatisiertes Tool bereit, welches das Web nach vorab definierten Suchbegriffen durchforstet. Entsprechende Ergebnisse werden dokumentiert, aufbereitet und ausgewertet. Hier gibt es weitere Informationen.

Häufig schließt diese Beobachtung auch soziale Netzwerke mit ein, denn besonders im Social Web sind Tendenzen und Stimmungen frühzeitig erkennbar. Social Media Monitoring ist auch für Unternehmen, die keine eigenen Social-Media-Profile besitzen, ein sinnvoller Ansatz, um zu erfahren, was dort über sie gesprochen bzw. geschrieben wird.


05. September 2013

Facebook Gewinnspiele: Timeline oder App?

Facebook Gewinnspiele: Timeline oder App?

Zwar haben es viele Unternehmen schon vorher so gemacht, erlaubt war es aber bislang eigentlich nicht: Gewinnspiele direkt in der Timeline zu veranstalten, statt in einer separaten App. Seit wenigen Tagen ist dies von Facebook nun offiziell zugelassen und die Gewinnspielteilnahme kann an Interaktionen wie Gefällt-mir-Klicks und Kommentare zu einem Post, Bild oder Video gekoppelt werden. So können vor allem kleinere Unternehmen Verlosungen schnell und unkompliziert auf der eigenen Facebook-Seite durchführen. Zudem ist eine Teilnahme nun auch mobil möglich.

(Rechtliche) Stolperfallen von Timeline-Gewinnspielen

Nach wie vor nicht gestattet ist es, das Teilen des Inhalts oder das Taggen auf einem Bild für die Teilnahme am Gewinnspiel vorauszusetzen. Diese Aktionen greifen zu sehr in das private Profil der Nutzer ein. Weiterhin problematisch ist die Konformität mit dem deutschen Recht, denn auch Timeline-Gewinnspiele sind natürlich kein rechtsfreier Raum. Diese Auflistung der 15 häufigsten Fehler bei Gewinnspielen, Verlosungen und Preisausschreiben gibt eine gute Orientierung. So müssen z.B. Teilnahmebedingungen explizit aufgeführt und vom Teilnehmer bestätigt werden. Im Post ist diese Integration sehr sperrig. Auch ist weiterhin der Hinweis zu geben, dass das Gewinnspiel in keiner Verbindung zu Facebook steht.

Gewinner mit Fanpage Karma ermitteln

Fanpage Karma Glücksfee

Da die Teilnehmerzahlen bei Timeline-Gewinnspielen oft sehr hoch sind, ist die Ermittlung der Gewinner mitunter mühsam. Deshalb hat Fanpage Karma ein nützliches Tool entwickelt, das diese Aufgabe übernimmt: einfach die URL des entsprechenden Facebook-Posts eingeben und für vier unterschiedliche Teilnahmeanforderungen wird je ein Gewinner vorgeschlagen:

  • nach dem Zufallsprinzip unter allen, die geliked haben
  • nach dem Zufallsprinzip unter allen, die kommentiert haben
  • nach dem Zufallsprinzipunter allen, die kommentiert und geliked haben
  • die Person mit den meisten Likes an einem Kommentar

Wann eine Gewinnspiel-App die bessere Wahl ist

Die Erstellung ist zwar etwas aufwendiger, doch in einigen Fällen ist die Gewinnspiel-App gegenüber dem Timeline-Gewinnspiel doch die bessere Wahl. So haben Unternehmen in einer eigenständigen App die Möglichkeit, die Umgebung im eigenen Corporate Design zu gestalten. Außerdem bietet sie Raum für komplexe Kampagnen und kreative Gewinnspielideen. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit zum Fan-Gating, also die Teilnahme nur Fans der Facebook-Seite zu gestatten.

Für viele Unternehmen ist die Lead-Generierung ein wichtiger Nutzen von Gewinnspiel-Apps. Auch den rechtlichen Aspekten kann in einer App besser genügt werden. Facebook-Spezialist Thomas Hutter hat die Vor- und Nachteile beider Varianten einmal anschaulich zusammengefasst. Ob die Wahl für die Durchführung eines Gewinnspiels nun auf die Timeline oder die App fällt hängt jedoch nicht nur vom Inhalt ab, sondern auch immer davon, auf welchem Wege das Ziel des Gewinnspiels am besten erreicht wird. 


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