Aktuell

02. Mai 2014

Werbung in Transaktionsmails - Ist das erlaubt?

Werbung in Transaktionsmails - Ist das erlaubt?

Der Versand von werblichen E-Mails ist nur mit Einwilligung des Empfängers erlaubt, andernfalls stellt er eine unzumutbare Belästigung dar. Bestehende Kundenbeziehungen bilden hier eine gewisse Ausnahme. Hier dürfen Werbe-E-Mails verschickt werden, wenn der Kunde der Zusendung nicht widersprochen hat.

Desweiteren müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein: Der Versender hat die E-Mail-Adressen im Zusammenhang mit einem Verkauf oder einem Auftrag vom Kunden selbst erhalten, dieser wurde über die Möglichkeit zum Widerspruch aufgeklärt und der Versender bewirbt nur eigene ähnliche Waren oder Dienstleistungen in den E-Mails. Man spricht dabei auch von einem qualifizierten Opt-out.

Die Vorteile von Transaktionsmails

Im Zusammenhang mit Bestellungen, Registrierungen oder ähnlichen Konversionen vom Nutzer ausgelöste und daraufhin automatisiert verschickte E-Mails sind dagegen ohne Einwilligung des Empfängers erlaubt. Dabei handelt es sich um sogenannte Transaktionsmails, wie Bestell-, Anmelde- umd Versandbestätigungen, Aufrufe zur Bewertung oder Rechnungen. Öffnungsraten von über 80 % sind durchaus üblich, denn die E-Mails zeichnen sich durch eine hohe inhaltliche Relevanz aus. Transaktionsmails werden vom Empfänger regelrecht erwartet, weshalb sie zeitnah versendet werden sollten.

Unzumutbare Belästigung oder interessanter Mehrwert?

Können Versender diese Vorteile nun einfach nutzen und ihre Werbebotschaften in Transaktionsmails platzieren? Oder liegt dann eine unzumutbare Belästigung vor? Die aktuellen eco Richtlinien für zulässiges E-Mail-Marketing (PDF) machen klar deutlich: Da der Empfänger die Transaktionsmail in jedem Fall erhält und auch bearbeiten muss, liegt keine unzumutbare Belästigung vor, wenn die Nachricht um Werbebotschaften erweitert wird. Eine separate Einwilligung hierzu ist nicht notwendig.

Ergänzende Inhalte in Transaktionsmails

Wichtig ist jedoch: Der informative Charakter der Nachricht muss bestehen bleiben und der Transaktionsgedanke darf nicht vorgetäuscht sein. Werbung kann die Inhalte zwar begleiten, darf aber nicht im Vordergrund stehen. In der Praxis bedeutet dies vor allem die Präsentation von Angeboten zwecks Cross- und Up-Selling, die den Warenkorb passend ergänzen. Personalisierung mit Kauftipps und Produktempfehlungen sind ebenfalls möglich. Hier kommt also Big Data ins Spiel, aber immer unter Einhaltung der Richtlinien zur Datenverarbeitung im E-Mail-Marketing.

In diesem Sinne: Schluss mit schmucklosen Nur-Text-Nachrichten! Werten Sie Ihre Transaktionsmails mit ansprechend gestalteten Inhalten zum Cross- und Up-Selling auf. Und wie bei allen versendeten Nachrichten sollten auch hier unbedingt Erfolgskennzahlen gemessen werden.


31. März 2014

Facebook Ads mit Shutterstock-Anbindung

Facebook Ads mit Shutterstock-Anbindung

Der State of Social Marketing Report 2014 von Socialbakers zeigt: Unternehmen setzen bei ihren Social-Media-Aktivitäten nach wie vor auf Facebook - 81,2 % der Befragten sehen hier ihre höchste Priorität. Twitter, YouTube und auch Instagram sind weitere wichtige Plattformen, weniger interessant sind dagegen Tumblr, Pinterest und Google+. Doch was lockt Unternehmen auf Facebook? Es wird nicht nur die Aussicht auf eine eigene Facebook-Seite sein, sondern auch die immer attraktivere Möglichkeit, Werbeanzeigen im sozialen Netzwerk zu buchen.

Neue Kampagnenstruktur für Facebook Ads

Im März begann Facebook mit der Einführung einer neuen Kampagnenstruktur, die an den Aufbau von Google AdWords angelehnt ist. Ziel dieser Neuerung ist es, die Erstellung, Verwaltung und Auswertung von Werbekampagnen zu erleichtern. Aus den ehemals zwei Ebenen sind nun drei geworden: Kampagnen, Werbeanzeigengruppen und Werbeanzeigen.

Ziele werden auf Kampagnenebene definiert, hier kann man beispielsweise zwischen Interaktionen mit Seitenbeiträgen, "Gefällt mir"-Angaben für eine Seite oder Klicks auf eine externe Website wählen. Eine Kampagne kann nun mehrere Anzeigengruppen enhalten, hier können Zeitplan und Budget individuell angegeben werden. Einzelne Gebote, Zielgruppenansprache und Design werden dann auf Werbeanzeigenebene festgelegt.

Targeting und Shutterstock-Anbindung als Highlights

Nach wie vor beachtlich sind die genauen Targeting-Möglichkeiten von Facebook Ads. Standort, Alter, Geschlecht, Ausbildungsstand und Interessen sind nur einige der in Facebook hinterlegten Informationen, anhand derer die Zielgruppe für Werbeanzeigen dediziert ausgewählt werden kann.

Ein absolutes Highlight der Facebook Ads aber ist die Anbindung an den Bilderdienst Shutterstock. Werbetreibende können ohne zusätzliche Kosten über eine integrierte Suchfunktion passende Fotos für ihre Anzeigen finden und verwenden. So werden Facebook Ads auch ohne großes Fachwissen optisch ansprechend und professioneller - besonders interessant für Werbeanzeigen innerhalb des Newsstreams. Natürlich können aber auch weiterhin eigene Bilder hochgeladen und Material aus der eigenen Facebook-Bibliothek verwendet werden.


31. März 2014

Manuelle Korrektur von E-Mail-Adressen im Newsletter-Verteiler

Manuelle Korrektur von E-Mail-Adressen im Newsletter-Verteiler

Ein Nutzer hat sich bereits vor Tagen für den Newsletter eines Unternehmens angemeldet, den Link in der Bestätigungs-E-Mail im Rahmen des Double Opt-ins aber noch nicht angeklickt. Nicht immer ist die Nachricht jedoch im Spam-Ordner gelandet oder der Empfänger besitzt kein Interesse mehr.

Ein Blick in die Interessentenliste des Newsletter-Systems kann ein anderes Problem offenbaren - einen offensichtlichen Buchstabendreher in der E-Mail-Adresse. Dort heißt es dann statt alias@gmail.com beispielsweise alias@gmail.ocm. Dieser Flüchtigkeitsfehler ist schnell korrigiert, der Versand der Bestätigungs-E-Mail kann erneut angestoßen und der Interessent doch noch in einen Abonnent verwandelt werden. Aber ist das auch erlaubt?

Pro und kontra manuelle Korrektur

Für die manuelle Korrektur spricht die Absicht, im Interesse des Empfängers zu handeln. Er wollte sich schließlich für den Newsletter registrieren. Mit der manuellen Korrektur wird ihm dieser Empfang trotz Fehleingabe ermöglicht. Doch die Einwilligung in den Newsletter-Versand bezieht sich streng genommen nur auf die Daten, die vom Nutzer angegeben wurden. Denn wer garantiert, dass die E-Mail-Adresse nicht absichtlich falsch hinterlegt wurde? Und wie kann man sicherstellen, dass durch die manuelle Korrektur, z.B. bei vermeintlichen Tippfehlern im Namen selbst, nicht eine unbeteiligte dritte Person angeschrieben wird?

Absichtliche Falschangabe der E-Mail-Adresse

Warum jedoch sollte ein Nutzer absichtlich eine falsche E-Mail-Adresse angeben? Dies wird wahrscheinlicher, wenn die Newsletter-Anmeldung nicht losgelöst stattfindet, sondern an einen anderen Prozess gekoppelt wird. Ein Beispiel ist die Bereitstellung eines Download-Links für ein Whitepaper oder einen Gutschein unmittelbar nach der Registierung - aber vor der Bestätigung des E-Mail-Abonnements. Der Interessent gibt hier absichtlich eine falsche E-Mail-Adresse an, um lediglich den Vorteil nutzen zu können. Am Newsletter selbst hat er kein echtes Interesse.

Umsetzung in der Praxis

Vorab: Eine Rechsprechung zur aufgeworfenen Frage liegt uns nicht vor. Es gilt also nach bestem Wissen und Gewissen zu handeln. Unserer Meinung nach sollte von der Korrektur vermeintlicher Fehler im Lokalteil vor dem @-Zeichen der E-Mail-Adresse in jedem Fall abgesehen werden. Hier ist die Gefahr zu groß, dass unerlaubt Dritte angeschrieben werden.

Korrekturen im globalen Teil hinter dem @-Zeichen sind dagegen denkbar, sofern die Newsletter-Anmeldung losgelöst von anderen Prozessen und Vorteilen stattfindet und die Angabe der E-Mail-Adresse allein dem Zweck der Newsletter-Anmeldung dient. Nur dann kann davon ausgegangen werden, im Interesse des Nutzer zu handeln. Sobald hier jedoch Unsicherheit besteht, würden wir von einer Korrektur abraten.

Deutlicher Hinweis auf die Bestätigungs-E-Mail

Am Ende bleibt natürlich das Risiko, Interessenten mit tatsächlich unbeabsichtigten Falscheingaben zu verlieren. Deshalb gilt es bei der Newsletter-Anmeldung deutlich für die Bestätigungs-E-Mail zu sensibilisieren. In der Meldung nach der Dateneingabe sollte noch einmal darauf hingewiesen und eine Kontaktmöglichkeit bei Ausbleiben der Nachricht angegeben werden. So wird der Nutzer selbst dazu bewegt, aktiv zu werden, wenn er sein Abonnement nicht abschließen kann.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Zur Sicherheit sollten Sie in der Angelegenheit einen qualifizierten Rechtsanwalt konsultieren.


28. März 2014

Individuellere Newsletter mit neuem Briefanrede-Feld

Individuellere Newsletter mit neuem Briefanrede-Feld

Die persönliche Ansprache des Newsletter-Empfängers mit seinem Namen gehört zu den Grundlagen der Personalisierung im E-Mail-Marketing. Standardmäßig wird diese Individualisierung im sitepackage:// Newsletter-System über den Platzhalter %grussformel% umgesetzt.

Die Grußformel wird dabei dynamisch aus einer formellen oder informellen Ansprache (Sie oder du), der Anrede und dem Namen des Empfängers generiert. Pro Aussand wird dabei die gleiche Form der Personalisierung verwendet und zwischen männlicher, weiblicher und geschlechtsneutraler Anrede unterschieden.

Individuelle Personalisierung mit der Briefanrede

Mit %briefanrede% ist nun ein weiterer Platzhalter zur Personalisierung hinzugekommen. Im Gegensatz zur Grußformel setzt er sich aber nicht dynamisch zusammen. Die Briefanrede ist eine feste individuelle Ansprache und wird entweder manuell gepflegt oder kann beim Import aus einem bestehenden System übernommen werden. 

Personalisierung mehrerer Kontakt mit der Briefanrede

Die Briefanrede ermöglicht es, Kontakte innerhalb eines Aussands unterschiedlich anzusprechen. So können z.B. norddeutsche Empfänger mit "Moin Moin Herr Mustermann!" begrüßt werden, süddeutsche dagegen mit "Grüß Gott Herr Mustermann!". Zudem kann über die Briefanrede nun auch die konkrete Personalisierung von mehreren Empfängern unter einer E-Mail-Adresse umgesetzt werden, z.B. "Hallo Herr und Frau Mustermann!".

In der B2C-Kommunikation stellt dies eine interessante Option dar, wenn mehrere (Kunden-)Kontakte hinter einer Registierung bekannt sind, im B2B-Bereich ist so die Ansprache mehrerer Geschäftsführer denkbar. Und natürlich schätzen es Menschen unabhängig von ihrer Einordnung in Verteilerlisten, wenn Sie auf die jeweils präferierte Weise ansgesprochen werden.

Eine Übersicht aller verwendbaren Platzhalter findet sich in unserer sitepackage:// Dokumentation.


25. Februar 2014

IBM stellt Mail Next vor

IBM stellt Mail Next vor

Der IT-Konzern IBM will mit Mail Next Anwender dabei unterstützen, die tägliche Informationsflut am Arbeitsplatz zu bewältigen. Der E-Mail-Client soll Nachrichten in einem zusammenhängenden Informationskontext vereinen. Dafür möchte IBM Analytics-Funktionen nutzen, mit denen dem Anwender die E-Mails und Termine angezeigt werden, die von hoher Relevanz und Aktualität sind.

Weiterhin ist es vorgesehen, dass auf dem Web Dashboard neben Profilbildern der Kommunikationspartner auch Kalendereinträge und bevorstehende Meetings dargestellt werden. E-Mails können ebenfalls in eine Art To-Do-Liste abgelegt werden. Diese bleiben dann trotzdem auf der Oberfläche sichtbar und geraten somit nicht in Vergessenheit.

Außerdem wird es voraussichtlich möglich sein, mit nur einem Klick auf den jeweiligen Kontakt die gesamte Korrespondenz mit der betreffenden Person aufzurufen. Der Offline-Zugriff und ein lokales Archiv können ebenso unterstützt werden. Als Backend wird IBM Mail Next den Domino Server in der Cloud nutzen. Eine erste Beta-Version ist für Mai 2014 geplant. Der fertige E-Mail-Client soll gegen Ende des Jahres verfügbar sein.


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