QR-Code

Ein QR-Code ist ein zweidimensionaler Code, der dem Nutzer nach dem Scan weiterführende Informationen bereitstellt und aktuell verstärkt im Mobile Marketing eingesetzt wird.

Wer einen speziellen QR-Code-Reader auf seinem Smartphone installiert, kann einen QR-Code von zahlreichen Offline-Medien scannen, wie z.B.:

  • Textilien
  • Verpackungen
  • Plakate
  • Flyer
  • Zeitschriften
  • Zeitungen

Man spricht in diesem Zusammenhang auch von Mobile Tagging.

Der Code wird anschließend vom Smartphone dekodiert, als Ergebnis wird der Nutzer in der Regel auf eine Landingpage oder Microsite geführt, auf der er nähere Informationen zu einem Produkt, Gewinnspiel o.ä. findet. So kann er sich das mühsame Eintippen einer URL sparen.

Je nach Einsatzgebiet können in QR-Codes auch vorgefertigte E-Mails, Kontaktadressen oder geolokalisierte Informationen, wie eine Fahrplanauskunft, hinterlegt sein.

Technik

In einem QR-Code werden die Daten binär in einer quadratischen Matrix aus schwarzen und weißen Punkten kodiert. Dank eines fehlerkorrigierenden Verfahrens können QR-Codes auch bei Verlust von bis zu 30% der Informationen noch erfolgreich dekodiert werden. QR-Codes können kostenfrei online erstellt werden, z.B. bei http://qr-code-generator.de/ oder http://www.qrcode-generator.de/.  Sie können mit allen gängigen Druckern problemlos gedruckt werden, wichtig ist nur ein möglichst hoher Kontrast.

Entstehung und Verbreitung

Entwickelt wurde der QR-Code 1994 von der japanischen Firma Denso Wave zu einem ganz anderen Zweck: er wurde in der Logistik des Toyota-Konzerns zur Markierung von Baugruppen und Komponenten eingesetzt. Der erste QR-Code in Deutschland wurde erst 2007 vom Magazin „Spex – Magazin für Popkultur“ auf der Titelseite veröffentlich. Beim Scan gelangte der Nutzer zu einem Artikel über QR-Codes. Wenig später führte dann die Welt Kompakt als erste Zeitung die Codes ein.

QR-Codes im E-Mail-Marketing

Im E-Mail-Marketing können QR-Codes zum Beispiel dazu eingesetzt werden, offline Newsletter-Abonnenten zu generieren. Nach dem Scan gelangt der Nutzer auf eine mobile Anmeldeseite für den Newsletter oder kann eine vorgefertigte E-Mail zwecks Eintragung in die Abonnentenliste abschicken.

Nachteile

Wie bei allen 2D-Codes zur Kodierung von Webadressen ist auch beim QR-Code die Ziel-URL nicht sichtbar. Somit kann es passieren, dass Nutzer auf Webseiten mit schädlichem Inhalt geführt werden oder ungewollte Funktionen auf ihrem Smartphone ausführen. Als Schutz davor sollte der dekodierte Inhalt vor dem Ausführen erst angezeigt werden.



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