Opt-out

Beim Opt-out wird dem Empfänger eines Newsletters die Möglichkeit eingeräumt, sich mit einem einfachen Klick, über ein Formular oder durch den Versand einer Abmelde-E-Mail aus dem Verteiler auszutragen. Dies kommt dem Widerruf desjenigen Einverständnisses gleich, das ein Abonnent dem Versender zuvor zum Erhalt von dessen Newsletter gegeben hat.

Damit das Opt-out rechtssicher ist, muss also vorher eine Einwilligung des Nutzers zum Erhalt vorgelegen haben, am besten per Double Opt-in. Eine automatische Eintragung in eine Empfängerliste mit der Möglichkeit sich nachträglich per Opt-out auszutragen, ist rechtlich nicht zulässig und per Definition an der Grenze zu Spam. Zu jeder versendeten elektronischen Werbebotschaft muss eine Einwilligung des Empfängers vorliegen, die er aktiv vorgenommen hat.

In Deutschland ist man gesetzlich dazu verpflichtet, Abonnenten jederzeit ein Opt-out zu ermöglichen und dieses insbesondere nicht durch zusätzliche Hürden wie etwa ein Login zu erschweren. So enthält beispielsweise jeder Newsletter einen entsprechenden Abmeldelink. Auch auf ein zweistufiges Abmeldeverfahren per Double Opt-out, bei dem die Austragung erst in einem zweiten Schritt durch Antwort auf eine Abmelde-E-Mail bestätigt werden muss, sollte in der Praxis verzichtet werden, um die Abmeldung so unkompliziert wie möglich zu gestalten.



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