Graphics Interchange Format

Abkürzung: GIF

Das Graphics Interchange Format (GIF) wird für Grafikdateien verwendet, um diese verlustfrei zu komprimieren. Dabei lässt sich allerdings nur eine Farbtiefe von 8 Bit einsetzen, also maximal 256 Farben, die in einer Farbtabelle zusammen mit der Datei gespeichert werden. Dabei kann auch eine Transparenzfarbe definiert werden.

GIFs eignen sich daher für Logos, grafische Objekte und Schriftbilder. Es können auch mehrere Einzelbilder darin abgelegt werden, so dass beispielsweise ein Webbrowser eine Animation darstellen kann. Diese Form von bewegten Bildern wird auch als Animated GIF bezeichnet.

Die Tatsache, dass für GIF das bis 2004 lizenzpflichtige LZW-Verfahren genutzt wird, und die Untauglichkeit für Fotografien aufgrund reduzierter Farbanzahl führten unter anderem zu der Entwicklung des Formats Portable Network Graphics (PNG). Mit diesem können höhere Farbtiefen sowie Teiltransparenzen über einen Alphakanal genutzt werden, allerdings keine Animationen. Dafür wird heute häufig Adobe Flash eingesetzt.

Für GIF gibt es daher mittlerweile keine wirkliche Berechtigung mehr. Dennoch ist das Dateiformat aufgrund seiner hohen Bekanntheit immer noch im Einsatz und nicht vollständig aus dem Internet verdrängt worden. Gerade für die Gestaltung von E-Mail-Newslettern wird gerne darauf zurückgegriffen, weil ältere E-Mail-Clients teilweise keine PNGs und oft kein Flash unterstützen.



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