Behavioral Targeting

Um die Werbebanner einer Internetpräsenz noch gezielter auf den Konsumenten abzustimmen, wendet man die Methode des Behavioral Targeting an. Dabei wird das Surfverhalten des Nutzers, wie etwa besuchte Seiten oder Suchanfragen, mit Hilfe von Cookies aufgezeichnet und analysiert.

Ein Cookie ist eine Textdatei, die ein Server mittels eines Browsers auf dem Rechner des Nutzers ablegt, wo Informationen über den Nutzer gespeichert werden. Auf Basis der gewonnen Informationen wird ein anonymisiertes Profil erstellt. Eine Verbindung zu persönlichen Daten wird dabei nicht hergestellt, lediglich die Präferenzen des Nutzers werden gesammelt. Die Ergebnisse werden dann bei der Schaltung von Werbebannern auf Webseiten eingesetzt. So bekommt derjenige, der sich häufig auf Webseiten mit Urlaubsangeboten aufhält, vornehmlich Werbebanner mit Inhalten zu Flügen, Ferienhäusern etc. angezeigt. Der Inhalt der Banner ist dabei oft unabhängig vom aktuellen Content der Webseite.

Auf diese Weise wird eine deutlich höhere Wirksamkeit der Anzeigen erreicht. Streuverluste werden reduziert, die Klickraten der Banner und die Konversionsrate sollen steigen. Allerdings können nicht immer Rückschlüsse aus dem Nutzerverhalten auf die tatsächlichen Interessen gezogen werden.

Behavioral Targeting wird auch in Onlineshops eingesetzt. Hier erhalten Kunden Produktempfehlungen auf Basis von vergangenen Handlungen wie Käufen, Warenkorbzusammenstellungen oder angesehenen Produkten. Dies kann entweder auf der Webseite des Onlineshops selbst, oder auf anderen Seiten im Web geschehen.

Beim sogenannten Predicitive Behavioral Targeting werden die aus der Analyse des Surfverhaltens gewonnen Daten mit weiterem Wissen, beispielsweise aus Befragungen oder Studien, angereichert.

Behavioral Targeting im E-Mail-Marketing

Behavorial Targeting kann auch im E-Mail-Marketing eingesetzt werden. Es lassen sich kundenspezifische Verhaltensmuster bei der Betrachtung von E-Mails und Newslettern messen, z.B. Link-Tracking, Anzahl der Öffnung von E-Mails und Weiterleitungen. Hierdurch können kundenrelevante Themen, Produkte und Services identifizieren und detaillierte Kundenprofile erzeugt werden. Zuvor müssen jedoch die Abonnenten auf die Verwendung ihrer Daten hingewiesen werden.



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