Acid Test

Um vor der Markteinführung eines neuen Webbrowsers oder ähnlichen Anwendungen sicherzustellen, dass diese auch den Standards und Empfehlungen des Word Wide Web Consortiums (Abkürzung: W3C) entsprechen, wird ein so genannter Acid Test durchgeführt.

Todd Fahrner, ein Mitarbeiter der W3C Arbeitsgruppe, veröffentlichte 1998 den ersten Acid Test. Dieser Test wurde bis heute zwar längst von den Versionen 2 (2005) und 3 (2008) abgelöst, bewies damals jedoch, dass z.B. der Browser Netscape Navigator 4 nicht in der Lage war diesen Test zu bestehen. Dem Firefox hingegen gelang dies bereits in der Beta Phase. Der Test für den eigenen Browser lässt sich bei acidtests.org selbst durchführen.

Der aktuelle Acid3 Test konzentriert sich vor allem auf interaktive Webseiten. Der Test besteht aus 100 Einzeltests, die in sechs Gruppen, sogenannte „buckets“, unterteilt sind. Hinzu kommen noch vier speziellere Tests. Neben den technischen Aspekten muss der Browser auch einen visuellen Test bestehen und eine spezielle Acid3-Testseite abbilden. Mobile Browser werden diesem Acid3 Test ebenfalls unterzogen.  

Acid Test im E-Mail-Marketing

Auch ein E-Mail-Client, wie z.B. Thunderbird oder Outlook, kann auf die standardisierte Darstellung von Newslettern mit Hilfe eines sogenannten Acid Tests überprüft werden. Das Email Standards Project entwickelte 2008 ein Verfahren, welches über die Tauglichkeit von Clients, beispielsweise hinsichtlich korrekter Interpretation von HTML in E-Mails, Aufschluss gibt. Der zum Test eingesetzte Newsletter und eine Übersicht der Ergebnisse findet sich auf der Webseite des Email Standards Project.



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