Häufige Frage

False positives vermeiden

Wie vermeide ich, dass mein Newsletter fälschlicherweise von einem Spamfilter blockiert wird?

Die Ursachen dafür, warum eine Filtersoftware E-Mails als Spam deklariert, sind vielgestaltig und unterschiedliche Filter legen ganz unterschiedliche Kriterien für ihre Arbeit zugrunde. Grundsätzlich gibt es allerdings einige Anhaltspunkte, warum Ihr Newsletter eventuell im Spamordner landet, auch wenn der Empfänger diesen ausdrücklich erwünscht hat. Man spricht dabei von False positives.

1. Inhalt und Betreffzeile der E-Mail

Vor allen Dingen spielt der Inhalt eines Newsletters eine Rolle bei der Bewertung durch Spamfiltersoftware. Besonders relevant ist dabei die Betreffzeile. Vermieden werden sollten darin neben offensichtlichen Reizworten wie Porno, Viagra, Buy oder Free auch weniger typische Phrasen, wie zum Beispiel eine große Anzahl von Ziffern, Ausrufe- und Sonderzeichen, aber auch die E-Mail-Adresse des Empfängers, viele Leerzeichen oder reine Großbuchstaben.

Im Inhalt der E-Mail selbst (Body) gelten natürlich ähnliche Kriterien. Zusätzlich analysieren die Filter dort den eventuell verwendeten HTML-Code und eingebundene Bilder. Achten Sie auf sparsamen sowie standardkonformen Einsatz von Tags und verzichten Sie auf Formularelemente, Frames oder gar JavaScript.

2. Provider und Domain des Absender

Ein Großteil der Spam-E-Mails wird von Servern bestimmter Provider versendet. Vermeiden Sie also den Betrieb eines Hostings bei einem unseriösen Anbieter. Auch der Domainname und deren Top Level Domain spielen eine Rolle. Vermeiden Sie - wenn möglich - Endungen wie beispielsweise .info oder .biz und exotische Länderkürzel.

Darüber hinaus sollte die Domain nicht gerade erst registriert worden sein, sondern schon ein gewisses Alter haben. Entscheidend ist, dass die Versanddomain einen gültigen MX-Eintrag hat und natürlich darf sie nicht auf einer schwarzen Liste (Blacklist) stehen.

3. Korrekter E-Mail-Header

Der teilweise unsichtbare Kopf einer E-Mail, der sogenannte Header, wird von Spamfiltern genau durchleuchtet. Achten Sie darauf, dass Sie hier auf jeden Fall die Konventionen beachten. Verwenden Sie zum Beispiel nicht nur eine einfache Absenderadresse, sondern tragen Sie auch einen aussagekräftigen Absendernamen ein. Ein korrektes Versanddatum, die Angabe einer Antwortadresse und das Auslassen von Kopieempfängern werden selbstverständlich von sitepackage:// immer berücksichtigt.

4. Umgang mit den Empfängern

Betreiben Sie rechtskonformes E-Mail-Marketing und behandeln Sie Ihre Empfänger zuvorkommend. Bieten Sie auf jeden Fall das Double Opt-In-Verfahren für die Anmeldung an und senden Sie immer einen Abmeldelink mit. Reagieren Sie auf Beschwerden und Austragungswünsche, denn je unzufriedener Ihre Abonnenten sind, desto eher kennzeichnen sie Ihren Newsletter als Spam oder melden Sie bei einer Blacklist.

Weitergehende Informationen

Viele Provider und Unternehmen verwenden den Open Source Filter SpamAssassin. Bei ihm sind standardmäßig bestimmte Regeln integriert, die auf der Website des Projekts veröffentlicht werden. Sie bieten eine gute Orientierung für weitere Recherchen.


Ja | Nein

Hat diese Antwort Ihre Frage ausreichend beantwortet?


‹ zurück zur Fragenliste

Newsletter Freeware

Jetzt ins E-Mail-Marketing starten und Software für bis zu 200 Abonnenten nutzen. Einfach und kostenlos mit der sitepackage:// Newsletter Freeware.

Jetzt starten
Newsletter

E-Mail Marketing Know-how kostenlos und frei Haus.