Auswertung

Effektiver Umgang mit Rückläuferadressen

Im Allgemeinen ist es natürlich von Nachteil, wenn Zustellversuche an E-Mail-Adressen in Ihrem Verteiler scheitern. Aber Sie sollten Rückläufer gleichzeitig auch immer als Chance verstehen, Ihren Adressbestand zu bereinigen und somit eine höhere Datenqualität zu erreichen. Das verringert Streuverluste und macht Ihr E-Mail-Marketing effektiver.

Folgende Maßnahmen sind im Umgang mit Rückläufern anzuraten.

Korrigieren von Schreibfehlern

Wenn Sie die nicht erreichbaren Empfänger in der Übersicht der Rückläufer und die jeweiligen Fehlermeldungen studieren, werden sie recht schnell erkennen, dass bestimmte Adressen wirklich nicht mehr erreichbar sind, weil es offensichtliche Schreibfehler darin gibt. Das ist besonders dann der Fall, wenn Personen Ihre E-Mail-Adresse und die benötigte Einverständnis handschriftlich abgegeben haben. Übertragungs- und Tippfehler sind an der Tagesordnung.

Korrigieren Sie diese Adressen nach bestem Wissen und Gewissen, gleichen Sie sie mit anderen Datenbeständen ab und geben Sie sie danach wieder frei. So gewinnen Sie sehr leicht "neue" Abonnenten.

Nachfassen bei Ansprechpartnern

Gerade in kleineren, qualifizierten Verteilern sind viele Kontakte persönlich bekannt. Durch berufliche Veränderungen bei Kommunikationspartnern kommt es zwangsweise dazu, dass sich auch E-Mail-Adressen verändern.

Sollten Sie bekannte Ansprechpartner unter den Rückläufern finden, so nutzen Sie diese Gelegenheit, um einmal wieder direkten persönlichen Kontakt mit der Person aufzunehmen. Das geht am besten telefonisch. Nutzen Sie das Gespräch, um die aktuelle Adresse der Person und Ihr Interesse am weiteren Empfang Ihres Newsletters zu erfragen.

Beachten Sie jedoch, dass Sie nur dann rechtlich auf der wirklich sicheren Seite sind, wenn Ihr Ansprechpartner eine neue bestätigte Anmeldung (Double Opt-In) durchführt.

Uneindeutige Fehlermeldungen

In selteneren Fällen kann es durchaus vorkommen, dass das sogenannte Bounce Handling - die Rückläuferbehandlung von sitepackage:// - mit einer Bounce Message eines Mailservers konfrontiert wird, die nicht ganz genau ersichtlich macht, was das Problem bei der Zustellung gewesen ist. Oder eine genauere manuelle Analyse legt den Verdacht nahe, dass der Empfänger eventuell doch noch existiert und nun erreichbar ist.

Dann sollten Sie die entsprechenden Adressen ebenfalls wieder freigeben und es auf einen neuen Anlauf ankommen lassen. Das schlimmste was dadurch passieren kann, ist ein weiterer Rücklauf.

Überfüllte E-Mail-Postfächer

Es gibt Personen, deren E-Mail-Postfach chronisch überfüllt ist, weil sie sehr viele Nachrichten, möglicherweise auch viel Spam bekommen.

Wenn Sie erkennen, dass sitepackage:// eine Adresse als Rückläufer identifiziert hat, weil innerhalb kurzer Zeit mehrfach Fehlermeldungen aufgrund einer überschrittenen Speicherbegrenzung aufgetreten sind, dann kann es sein, dass Ihre letzten Newsletter-Ausgaben lediglich ein unglückliches Timing hatten. Der Kontakt war eventuell länger im Urlaub, es haben sich viele Nachrichten in seinem Postfach angesammelt und er ist nun wahrscheinlich wieder erreichbar.

Auch dann sollten sie die entsprechende Adresse noch einmal freigeben und bei der nächsten Newsletter-Ausgabe erneut anschreiben.

Zu große Newsletter-E-Mails

Treten Bounces wegen überschrittener Speicherplatzlimits von Postfächern sehr regelmäßig auf oder erkennen Sie gehäuft Fehlermeldungen wegen überhöhter Nachrichtengröße, dann müssen Sie auf jeden Fall auch die Beschaffenheit Ihrer Newsletter-Ausgaben auf den Prüfstand stellen.

Versenden Sie umfangreiche Anlagen oder enthält Ihr Newsletter viele Bilder und Grafiken? Optimieren Sie Ihren Newsletter und reduzieren Sie seine Speichergröße, dann könnte sich die Zustellbarkeit erhöhen und die Rückläuferquote damit signifikant sinken. Das sitepackage:// Team ist Ihnen dabei natürlich gern behilflich. Sprechen Sie uns an.