Basiskonfiguration

Einbettung oder Referenzierung von Bildern

Bilddateien, zum Beispiel Logos, Grafiken oder Fotos, können mit zwei verschiedenen Methoden innerhalb von E-Mails übertragen werden.

  • aus dem Web referenziert
  • direkt in die E-Mail eingebettet

Im Menüpunkt Einstellungen unter Verwaltung können Sie sich für eine der beiden Varianten entscheiden. Relevant ist diese Option natürlich nur, wenn Sie HTML-E-Mails versenden.

Referenzierte Bilder

Die referenzierten Bilder werden nicht mit der E-Mail mitgeschickt, sondern liegen auf einem Webserver. Das E-Mail-Programm des Empfängers lädt diese also nachträglich, wenn die E-Mail geöffnet wird. Theoretisch ist dazu jedes Mal eine aktive Internetverbindung erforderlich, auch wenn die E-Mail zu einem späteren Zeitpunkt erneut geöffnet wird. Aktuelle E-Mail-Programme (Clients) verhindern diesen Effekt allerdings fast vollständig durch die Verwendung eines Zwischenspeichers (Cache).

Ein gewisser Nachteil bei der Verwendung von referenzierten Bildern ist die Tatsache, dass mittlerweile viele E-Mail-Programme und auch Webmail-Systeme deren Anzeige aus Sicherheits- und Datenschutzgründen zunächst unterdrücken. Der Anwender muss dann meist über eine spezielle Schaltfläche das Nachladen der Bilder bestätigen.

Eingebettete Bilder

Eingebettete Bilder werden als Teil der E-Mail selbst verschickt und bei deren Empfang heruntergeladen. Ist dies einmal geschehen, muss der Empfänger sie nicht noch einmal aus dem Netz laden, auch wenn er die E-Mail zu einem späteren Zeitpunkt betrachtet. Der Nachteil ist, dass eingebettete Bilder nicht von allen Programmen, besonders von Webmail-Systemen, korrekt angezeigt werden. Außerdem werden sie von Virenscannern und Spamfiltern häufig als potenziell gefährlich eingestuft.

Empfohlene Herangehensweise

Empfohlen wird in den meisten Fällen, die Variante der referenzierten Bilder zu verwenden, weil dadurch die Zustellbarkeit von Newslettern verbessert wird. Außerdem zeigen jüngste Studien, dass die meisten erfahrenen E-Mail-Empfänger Bilder nachladen lassen. Eine Newsletter-Ausgabe muss aber in jedem Fall auch so gestaltet werden, dass sie trotz unterdrückter Bildanzeige gut funktioniert und zumindest Teile ihres Inhalts sichtbar sind.

Im Hinblick auf die Anzeige referenzierter Bilder ist es zusätzlich von Vorteil, Empfänger dazu zu bewegen, die Absender-E-Mail-Adresse Ihres Newsletters in das eigene Adressbuch aufzunehmen. Ist ein Empfänger dieser Bitte nachgekommen, so wird in vielen System das manuelle Nachladen von Bildern umgangen, da der Absender durch den Eintrag im Adressbuch als vertrauenswürdig eingestuft wird.