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Twitter Cards für angereicherte Tweets

Die Entwicklung von Twitter schreitet kontinuierlich voran und deutet immer mehr in Richtung anderer Netzwerke wie Facebook oder Google+. Mit den den sogenannten Twitter Cards steht nun eine Technik bereit, die Open Graph bzw. Rich Snippets ähneln.

Um die relativ spartanischen Tweets über 140 Zeichen hinaus zu erweitern, bietet der Microblogging-Dienst ein eigenes Protokoll mit dem Namen Twitter Cards an. Es sind Metadaten, die im Kopfbereich eines HTML-Dokuments hinterlegt werden, und dafür sorgen, dass Statusmeldungen zu eben dieser Seite ergänzende Informationen enthalten - sogenannte Expanded Tweets. Bisher möglich sind eine Zusammenfassung, ein Vorschaubild und ein Videoclip. Ein Beispiel liefert @Netzoekonomie:

Expanded Tweet von FOCUS live

Angekündigt wurde die Funktion in einem Blogartikel vom Juni. Twitter etabliert die Cards nun scheibchenweise für alle Nutzer. Website-Betreiber müssen sich jedoch über ein Formular registrieren, wenn die Zusatzangaben auch wirklich ausgelesen werden sollen. Viele große Nachrichtenseiten haben ihre Meldungen aber offenbar bereits aufgerüstet. Auch unsere Website ist unlängst offiziell vom Twitter Cards Support zugelassen worden.

Umsetzung in der Praxis

Interessant ist, dass Twitter in der Dokumentation der Cards ganz explizit darauf hinweist, dass neben der eigenen Syntax auch die Metadaten des Open Graph verarbeitet werden. Da sich diese sehr ähneln, würde das ansonsten auch zu doppelten Inhalten im Kopf einer Seite führen. Notiert werden die Twitter Cards auf folgende Weise:

<meta name="twitter:card" content="summary">

Dabei sind neben "summary" auch die Werte "photo" und "player" erlaubt. Zusätzliche Angaben werden dann mit nachstehenden Elementen gesetzt:

  • twitter:url
  • twitter:title
  • twitter:description
  • twitter:image

Das erinnert in der Tat stark an die jeweiligen Properties des Open Graph und ist damit auch im Grunde überflüssig. Eine Besonderheit hingegen stellen Twitter-spezifische Informationen zum Seitenbetreiber und zum Autor dar. Mit den folgenden Meta-Tags bezeichnet man deren Twitternamen:

  • twitter:site
  • twitter:creator

Werden diese hinterlegt, erscheinen sie im Rahmen der Kurzfassung und sorgen so potenziell für neue Follower. Mit weiteren Cards lassen sich dann noch die Abmessungen von Fotos oder Eigenschaften eines Videoplayers bestimmen.

Ausblick und Fazit

Es bleibt abzuwarten, ob sich diese Erweiterung wirklich in der Praxis durchsetzt. Auch erntet Twitter von Puristen durchaus Kritik für diesen Ausbau, den man als Abkehr vom Minimalismus des Microblogging und als simple Nachahmung anderer Sozialer Medien verstehen kann. Erfahrungsgemäß stören sich aber eben auch viele Nutzer an den einschränkenden Möglichkeiten von 140 Zeichen, erwarten stärkere visuelle Reize und vielfältigere Inhalte.

Wir haben uns jedenfalls dazu entschieden, Twitter Cards einzusetzen und sehen den Resultaten gespannt entgegen.

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Über den Autor

Lars Müller

Lars Müller

Geschäftsführer
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