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Tipps für das Anmeldeformular zum Newsletter

Inhalt, Umfang und Gestaltung der Registrierungsseite entscheiden darüber, ob der Besucher als neuer Abonnent gewonnen werden kann. Was gibt es also bei der Umsetzung des Newsletter-Formulars zu beachten? Wie kann die Konversionsrate erhöht werden?

Tipps für das Anmeldeformular zum Newsletter

Sämtliche Maßnahmen zur Adressgenerierung führen auf die Landeseite der Newsletter-Anmeldung. Dort entscheidet sich schließlich, ob das Abonnement tatsächlich abgeschlossen wird oder nicht. Um mit einem transparenten und übersichtlichen Anmeldeprozess zu überzeugen, sollten die folgenden Aspekte berücksichtigt werden.

Was erwartet den Empfänger?

In einem kurzen Einleitungstext wird zunächst darüber informiert, welche Inhalte den Empfänger erwarten und welchen Mehrwert das Abonnement für ihn hat. Ein älterer Newsletter kann hier als Beispiel dienen. Die Versandfrequenz ist ebenfalls ein interessanter Hinweis für neue Abonnenten.

Wird ein Rabatt oder Whitepaper als Dankeschön verschickt, kann dies ebenfalls auf der Anmeldeseite kommuniziert werden. Hierfür lässt sich auch die rechte oder linke Spalte der Website nutzen. Der Einleitungstext sollte nämlich nicht so lang sein, dass das eigentliche Formular außerhalb des sichtbaren Bereichs rutscht.

Hinweis auf Datenschutz

Der zukünftige Abonnent muss bei der Anmeldung und der damit verbundenen Einwilligung in die Nutzung seiner Daten genau darüber aufgeklärt werden, wer diese wofür und in welchem Medium nutzt:

Wir verwenden Ihre Daten nur zum Versand unseres Newsletters und geben diese nicht an Dritte weiter.

Umfasst die Einwilligung auch die Weitergabe an Dritte, sind die potentiellen Empfänger der Daten genau zu benennen. Der Verweis auf Partnerunternehmen allein reicht nicht aus, sie müssen ebenfalls explizit genannt werden.

Schließlich muss noch der Hinweis auf das Widerrufsrecht erfolgen:

In jedem Newsletter haben Sie die Möglichkeit, sich aus dem Verteiler abzumelden.

Dabei wird darüber aufgeklärt, wie und wann eine Abmeldung aus dem Verteiler erfolgen kann.

Das Anmeldeformular

Der Registrierungsprozess muss auf den ersten Blick übersichtlich und unkompliziert erscheinen - und auch so zu bedienen sein. Bei der Datenerfassung gilt das Gebot der Datensparsamkeit. Das bedeutet, dass nur die Daten über - deutlich gekennzeichnete - Pflichtfelder erfasst werden dürfen, die für den Versand des Newsletters notwendig sind. In der Praxis ist dies allein die E-Mail-Adresse des Empfängers.

Weitere Daten wie Name und Geschlecht können zwecks Personalisierung zwar erfragt werden, jedoch auf freiwilliger Basis. Ein entsprechender Hinweis kann die Bereitschaft zur Angabe erhöhen:

Wenn Sie persönlich angesprochen werden möchten, geben Sie optional Ihren Namen an.

Die Formularfelder sollten inline validiert werden. So wird der zukünftige Empfänger direkt auf Fehler hingewiesen und der Anmeldeprozess zieht sich nicht unnötig in die Länge. Um das Formular optisch kürzer wirken zu lassen, können beispielsweise Felder wie Vor- und Nachname nebeneinander statt untereinander platziert werden.

Segmentierung und Personalisierung

Um an die Empfänger möglichst relevante Inhalte verschicken zu können, müssen weitere Daten erfragt werden. So kann man den Abonnenten beispielsweise direkt bei der Registrierung aus verschiedenen Interessen wählen lassen. Oder er kann entscheiden, ob er seine Newsletter lieber im HTML-Format oder als Nur-Text-Nachricht erhalten möchte. Anhand seiner Auswahl wird er dann automatisch den passenden Verteilern zugeordnet. Diese Segmentierung kann direkt bei der Anmeldung erfolgen oder nachgelagert über ein sogenanntes Preference Center.

Sichere Anmeldung mit Double Opt-in

Die Einwilligung in den Newsletter-Versand sollte per Double Opt-in erfolgen. Wie genau dieses Verfahren funktioniert und warum es unbedingt eingesetzt werden sollte, haben wir in einem eigenen Artikel zusammengefasst. Wichtig ist, dass der Empfänger bei der Anmeldung darüber aufgeklärt wird, dass er sein Abonnement noch in einem zweiten Schritt bestätigen muss. Dazu erhält er eine E-Mail mit einem Link. Nach Absenden des Formulars muss der Hinweis auf der folgenden Danke-Seite platziert werden.

Zielführender Call to Action

Ein auffälliger Button mit einer aussagekräftigen Handlungsaufforderung rundet das Anmeldeformular schließlich ab. Newsletter abonnieren oder Jetzt kostenlos anmelden sind klassische Benennungen. Um auch den Nutzern mobiler Endgeräte eine komfortable Registrierung zu ermöglichen, müssen Formularfelder und Call to Action Button daumenfreundlich bedienbar sein.

Nice to have: Social Proof

Menschen vertrauen auf die Empfehlungen anderer. Um dieses Phänomen bei der Newsletter-Anmeldung zu nutzen, kann die aktuelle Abonnentenzahl kommuniziert werden. Dieser Social Proof überzeugt allerdings erst ab einer gewissen Abonnentenzahl - sofern kein Exklusivitätsgedanke existiert. Wer dem neuen Empfänger die Möglichkeit geben möchte, sein Abonnement in sozialen Netzwerken weiterzuempfehlen, kann Social Plugins auf der Bestätigungsseite für die Anmeldung integrieren.

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Die E-Mail-Adresse wird nicht angezeigt, Angabe der Website ist optional.






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Über den Autor

Lars Müller

Lars Müller

Geschäftsführer
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